Förderprogramm für Solarstromspeicher gestartet

Seit Jahresbeginn können wieder staatliche Zuschüsse aus dem Speicherförderprogramm der Kreditanstalt für Wieder­aufbau (KfW) beantragt werden. Förderfähig sind stationäre so­lare Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer maximal 30 kW leistenden Solarstromanlage.
Die Förderung (KfW 275) besteht aus zwei Teilen: einem zinsgünstigen KfW-Kredit so­ wie einem Tilgungszuschuss der Bundesregierung in Höhe von
19 %. Der Tilgungszuschuss wird nur für das Batteriespeicher­system gewährt, nicht für die Photovoltaikanlage. Darauf weist der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hin und rät in­teressierten Verbrauchern zur Eile. Bereits ab Juli 2017 sinke der Speicherzuschuss auf 16 %. Die finanzielle Ausstattung des För­dertopfes sei zudem begrenzt. Im letzten Jahr waren die Förder­mittel bereits im Herbst erschöpft, so der Verband.
Die KfW-Speicherförderung können auch Solaranlagenbetrei­ber erhalten, die einen Speicher nachrüsten wollen, sofern die Pho­tovoltaikanlage nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb genom­men wurde. Um für eine Nachrüstung den erhöhten Fördersatz in Anspruch nehmen zu können, muss zwischen der Inbetrieb­nahme der Photovoltaikanlage und der Inbetriebnahme des Bat­teriespeichersystems ein Zeitraum von mindestens sechs Mona­ten liegen, erläutert der BSW-Solar.
Das Internetportal die-sonne-speichern.de informiert Interes­sierte speziell über Solarstromspeicher und deren Fördermög­lichkeiten.

www.solarwirtschaft.de

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